Wir essen Plastik, auch Du!

Weltweit werden im Jahr fast 240 Millionen Tonnen Kunststoffe aus rund „nur“ 4 Prozent der weltweiten Erdölproduktion hergestellt.

„In Europa werden heute etwa 60 Millionen Tonnen Plastik produziert. das sind etwa 25% der globalen Zahlen.“ (John Taylor, Präsident von Plastics Europe, Zitat aus „Plastic Planet“)

Die Kunststoffindustrie macht 800 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Allein in Europa verdienen mehr als eine Million Menschen ihr tägliches Brot in der Plastikindustrie. Jeder Industriezweig ist heute auf Kunststoff angewiesen. (zitiert aus „Plastic Planet“)

Die Menge an Kunststoff, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht bereits aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal mit Plastikfolien einzupacken.

Jeder Mensch hat Plastik im Blut.

Gesundheits- und Umweltgefahren durch die Kunststoffindustrie.

Zahlreiche Studien weisen darauf hin: Chemikalien lösen sich aus dem Kunststoff, migrieren in den menschlichen Körper und sind dort hormonell aktiv. Dadurch können sie gravierende Gesundheitsschäden verursachen, von Allergien und Fettleibigkeit bis hin zu Unfruchtbarkeit, Krebs und Herzerkrankungen. Gegenstand vieler kritischer Studien ist die Chemikalie Bisphenol A, eine Komponente der Herstellung von Polycarbonat sowie Epoxiden. Problematisch an vielen Kunststoffprodukten sind vor allem auch Additive wie Weichmacher (zB. Phthalate in PVC), Flammschutzmittel (z.B. Tributyltin), Farbmittel (Azo-Farben, bleihältige Farben) etc., die bei der Produktion beigemischt werden und dem Kunststoff erst seine gewünschten Eigenschaften verleihen – aber ständig an die Umwelt freigesetzt werden.

Plastik ist ständig mit unseren Nahrungsmitteln in Kontakt, ob Verpackungsmaterial, Plastikscheidebretter, Plastik-Aufbewahrungsboxen, Plastikbesteck und Plastikteller u.-becher.

Dem Plastik, so scheints ist kein Entrinnen möglich oder doch?

Relativ einfach ist der Verzicht bei Plastikflaschen (Mineral, Säfte,…), bei Verpackungen kann über den Konsumenten der Druck aufgebaut werden z.B.: BioKarotten im Papiersack anzubieten oder eben nicht in einer Plastiktasche vom Markt mit nachhause zu nehmen.

Darin bestaht auch die größte Chance einer Veränderung – durch die Macht des Konsumenten. Diese wurde in der Vergangenheit sträflich vernachlässigt bzw bei weitem unterschätzt.

Daher mein Apell an ALLE – nützt die Rechte der Demokratie um Euer Recht auf genusvolle Lebensmittel einzufordern. Wenn nicht der Konsument selbst seine eigenen Rechte einfordert, wer sollte es dann für Ihn einfordern?

In diesem Sinne FAIRESSEN & fair bleiben.

Ich freue mich auf Rückmeldungen zu diesem Thema von Dir.
Mit besten Grüßen

Klaus

Advertisements

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: